Christoph Willibald Gluck „La Clemenza di Tito“

Diesen Operntitel kennt man – bestenfalls – von Wolfgang Amadeus Mozart, aber das Libretto um den römischen Kaiser Titus war im 18. Jahrhundert sozusagen ein Dauerbrenner und sein Autor Pietro Metastasio eine Berühmtheit in seinem Metier.

Auch Christoph Willibald Gluck war unter den mehr als vierzig Komponisten, die „La Clemenza di Tito“ vertonten. 1752 in Neapel uraufgeführt, ist diese Oper ein verhältnismäßig frühes Werk von Gluck, aber einige Ansätze zu den späteren „Reformopern“ lassen sich bereits erkennen, und eine Arie übernahm der mit dem Frühwerk offenbar recht zufriedene Komponist sogar gut 25 Jahre später in seine „Iphigénie en Tauride“.

Gluck schrieb für Tito eine Musik voller Energie und Dramatik, die wiederzuentdecken sich lohnt. In Kooperation mit Bayer Kultur präsentiert l’arte del mondo diese auch für die Sänger äußerst reizvolle Oper in hochkarätiger Besetzung. Wie bei den schon in den letzten Jahren gespielten Opern aus den „Archiven der Welt“ schließt sich auch in diesem Fall an die konzertante Aufführung eine Weltersteinspielung an. Die CD wird schon bald darauf erscheinen, pünktlich zum 300. Geburtstag des Komponisten, der 2014 gewürdigt wird. Mit Simone Kermes als Vitellia, Rainer Trost in der Titelrolle und Valer Sabadus als Annio führen drei Opernstars die kompetente Sängerriege an.

Eine Koproduktion von l’arte del mondo und Bayer Kultur in Zusammenarbeit mit dem WDR, gefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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