Baiba Skride - Violine

Gerade erst Ende 20, spielte die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride bereits mit Orchestern von Weltrang wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalle Orchester Zürich, um nur einige zu nennen. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Paavo und Neeme Järvi, Kirill Petrenko, Simone Young, Donald Runnicles, Mario Venzago, Thierry Fischer, sowie Andris Nelsons und Mikko Franck.

Erstmalig wird sie in dieser Saison bei den Berliner Philharmonikern mit Alban Bergs Violinkonzert zu Gast sein, unter der Leitung von Andris Nelsons, mit dem sie auch ihr Debüt bei den Wiener Symphonikern mit Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 gibt.

Die laufende Saison eröffnete Baiba Skride mit einem umjubelten Konzert beim „Geigen-Gipfel“ des Festspielhauses Baden-Baden mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Constantinos Carydis. Über ihre Interpretation des Beethoven Violinkonzertes schrieb die Presse: „Solistin und Orchester zusammen gelang etwas sehr Seltenes: der Schein des ersten Mals, als habe man dieses Konzert noch nie zuvor gehört.“

Weitere Engagements in Deutschland führen sie zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, MDR Sinfonieorchester Leipzig und der NDR Radiophilharmonie.
Internationale Debüts umfassen Konzerte in Australien mit dem Sydney Symphony Orchestra unter Simone Young, und in den USA mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Bramwell Tovey. Darüber hinaus kehrt sie zu den Orchestern aus Baltimore, Oregon, North Carolina und Kansas City zurück. In Asien ist sie mit dem Seoul Philharmonic Orchestra und dem National Symphony Orchestra Taiwan erstmalig zu hören.

Baiba Skrides wachsendes Engagement für zeitgenössische Musik führt sie zum Bayerischen Staatsorchester unter Marc Albrecht mit Gubaidulinas „Offertorium“. Mit ihrer langjährigen Kammermusikpartnerin Lauma Skride gibt sie die Weltpremiere des Doppelkonzerts des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen mit dem Royal Danish Orchestra sowie mit dem Swedish Chamber Orchestra. Nach großem internationalem Erfolg des Duos gastieren die Schwestern mit Rezitalen unter anderem im Gewandhaus Leipzig, dem Concertgebouw Brügge und der Sociedad Filharmonica Bilbao. Ebenso spielen sie beim Usedomer Musikfestival, wo Baiba Skride 2010 Artist in Residence ist.

Die Diskographie von Baiba Skride wurde kürzlich um eine Einspielung des Tschaikowsky-Konzertes mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Andris Nelsons für Sony Classical erweitert, die von der Kritik einhellig gefeiert wurde. Außerdem sind bei Sony bisher ein Duoalbum mit ihrer Schwester Lauma Skride, ein Soloalbum mit Werken von Bach, Ysaye und Bartok sowie zwei CDs mit Einspielungen von Violinkonzerten von Mozart, Schubert, Michael Haydn, Schostakowitsch und Janacek erschienen.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.

Sie spielt die Stradivari Violine „Wilhelmj“ von 1725, eine großzügige Leihgabe der Nippon Music Foundation.

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